Neustart beim Gastronomie-Report: Das sind die Neuen!

Der Gastronomie-Report lebt! Zum 1. Januar 2021 hat die Gastro-Report Verlags ABR GmbH mit Sitz im fränkischen Fürth die bayerische Fachzeitschrift für Gastronomie und Hotellerie übernommen und damit das drohende Aus nach dem angekündigten Rückzug von Herausgeber Willy Faber abgewendet. Unter dessen Führung hatte sich der Gastronomie-Report in den letzten 27 Jahren eine unverwechselbare Stellung in der deutschen Gastro-Fachmedienwelt erobert.

Die neue Verlegerin Bianca Schmidt kündigt an, an diese Tradition anzuknüpfen, aber auch neue Akzente setzen zu wollen, z. B. im Hinblick auf das Layout des Magazins und eine engere Verzahnung mit der Website und den Sozialen Medien. „Tradition ist schließlich nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme“, so die gebürtige Oberfränkin.

Im folgenden Gespräch mit Josef Stadler, dem alten und neuen Chefredakteur des Gastronomie-Report, gibt die neue Geschäftsführerin Bianca Schmidt Einblicke in ihre Motive, ihren persönlichen Hintergrund und ihre Ziele.

 

Was reizt Sie an der Aufgabe, den Gastronomie-Report weiterzuführen?

Bianca Schmidt: Ich habe mich vor fünf Jahren mit einem Magazin für Innenarchitektur selbständig gemacht. Unser Ansinnen war und ist eine unabhängige Berichterstattung, die unseren Leserinnen und Lesern einen Mehrwert an Informationen bietet – durchaus auch einmal über den Tellerrand hinaus. Genauso habe ich den Gastronomie-Report kennengelernt, der zudem klar Position bezieht – immer im Sinne der Gastronomie – und eine starke Lobby für die Branche ist.

Das hat mir sehr imponiert und mich angespornt, dieses einzigartige Magazin zu erhalten und schließlich zu übernehmen. Ich bin mir durchaus bewusst, dass die Fußstapfen ziemlich groß sind. Aber wie heißt es so schön: Man wächst mit seinen Herausforderungen. Außerdem habe ich mit Josef Stadler, Stefanie Hattel und Gerrith Horndasch ein tolles Team an meiner Seite, so dass ich überzeugt bin, den Gastronomie-Report im Sinne von Willy Faber weiterführen und ihm neue Kraft und Ausstrahlung geben zu können. Übrigens: Danke, Willy für Dein Vertrauen!

 

Mögen Sie sich unseren Newsletter-Usern vorstellen?

Bianca Schmidt: Ich bin eine waschechte Oberfränkin, geboren im schönen Coburg. Nach meinem Volontariat in Frankfurt am Main bin ich nach Fürth bzw. Nürnberg gezogen. Nach einem kurzen Ausflug in die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit bei einem Messeveranstalter war ich bis zu meiner Selbständigkeit im Januar 2016 in einem Fachverlag tätig. Privat verbringe ich viel Zeit im Freien, entweder beim „Gärteln“ oder auf Tour mit unserem Hund. Ich bin neugierig, wissbegierig, wahnsinnig gespannt auf die Gastro-Branche, bereit, zu lernen und mich in die neue Aufgabe mit aller Kraft hineinzuknien.

 

Wie wird der neue Gastronomie-Report aussehen?

Bianca Schmidt: Der Gastronomie-Report war über die vergangenen 27 Jahre sehr erfolgreich und ein geschätztes, bei vielen Lesern sogar geliebtes Branchenmagazin in der bayerischen Gastronomie-Szene. Inhaltlich wird sich daher nicht viel ändern. Dafür sorgt alleine schon Josef Stadler. Der Claim „Vorsprung durch Wissen“ wird auch in Zukunft Gültigkeit besitzen. Wir werden das Magazin optisch ein bisschen verändern. Hier würde ich aber einfach einmal sagen: Lassen Sie sich überraschen!

Zeitgleich arbeiten wir intensiv am Internetauftritt des Gastronomie-Report. Hier wird die Gastro-Community in Zukunft noch viel mehr aktuelle Informationen und neue Konzepte finden, die wir vorerst alle 14 Tage in einem Newsletter für die User der Gastro-News zusammenfassen. Es lohnt sich aber auch zwischendurch, immer mal wieder einen Blick auf www.gastronomie-report.dezu werfen oder Teil unserer Facebook- und Instagram-Community zu werden.

 

Wie lautet Ihre Botschaft an die Gastro-Community?

Bianca Schmidt: Ich möchte Sie, alle Wirtinnen und Wirte, alle Freunde des Gastronomie-Report, alle, die mit dieser wunderbaren Branche zu tun haben, gemeinsam mit meinem Team durch die aktuelle Situation begleiten, wenngleich wir Ihnen Ihre Sorgen nicht nehmen können. Aber wir können Sie mit Ideen und Anregungen versorgen und Ihre Stimme kräftig nach außen vertreten.

Es werden auch wieder andere, bessere Zeiten kommen. Ich freue mich schon darauf, möglichst viele von Ihnen persönlich kennenzulernen.

2021-01-15T13:56:32+01:00

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