Das „Mättle“ in Lörrach: Wirtshaustradition, die mit ihren Wurzeln spielt2021-01-12T13:15:14+01:00

Projekt Beschreibung

Das „Mättle“ in Lörrach:
Wirtshaustradition, die mit ihren Wurzeln spielt

In Lörrach, im äußersten Südwesten Baden-Württembergs, betreibt Sternekoch Nicolai Wiedmer zusammen mit seiner Familie eine alte Wirtsstube aus dem 19. Jahrhundert: „das Mättle“. Schon Theodor Heuss genoss hier sein Viertele Wein.

Familie Wiedmer vom Wirthaus Mättle

Erfrischend bodenständig: Die Wiedmers führen das „Mättle“ in ehrlicher Wirtshausmanier und in einem Ambiente, das stolz auf seine traditionellen Wurzeln ist. | Foto: Markus Edgar Ruf

Das historische Wirtshaus im Ortskern von Lörrach stand 50 Jahre leer – bis sich die Gastronomenfamilie Wiedmer entschied, das Traditionshaus im Stil einer markgräflichen Gaststube wiederzueröffnen. „Für mich, für dich, für Jedermann“ lautet das Motto des neuen Gastrokonzepts, das sich auch in der Einrichtung zeigt. Farb- und Einrichtungskonzept stammen von Stardesigner Sebastian Herkner.

Das heutige Wirtshaus Mättle umfasst einen hellen, offenen Gastraum, ein Kellergewölbe namens „Theodor“, benannt nach Theodor Heuss, und einen einladenden Biergarten. Serviert wird traditionelle Küche mit internationalen Einflüssen in einem Ambiente, das gleichermaßen bodenständig wie erfrischend ist. Küchenchef Nicolas Marceau serviert ehrliche Wirtshausküche mit raffiniertem Twist, die ihre Wurzeln nicht vergisst und auf lokale Zutaten setzt.

Neues Leben in den traditionsreichen Ort bringen die Wiedmers auch mit innovativen Ideen: Vor Ausbruch der Pandemie machte das „Mättle“ mit dem Sharing Dinner im Theodor-Gewölbe von sich reden, einem Menü für vier Personen, das in der Schüssel oder auf der Platte für alle zum Selberschöpfen serviert wurde – zum gemeinsamen Erleben und Teilen, anregende Gespräch inklusive. Urchig speziell wie vor zweihundert Jahren. Zu Silvester 2020 überraschte die Küche gerade mit individuellen Kochboxen für zuhause.

Diese Kombination aus original und originell, aus alt und neu findet auch in der Inneneinrichtung ihren Ausdruck: Die schlichte Gestaltung zieht die Aufmerksamkeit des Gastes ganz auf die Details: wie den Golddekoren an der Wand, den urigen Sitzkissen auf der Langbank oder den markanten Leuchten. Auf dem Tresen fällt die Keramikschanksäule mit Bronzeplastik ins Auge. An der Wand glänzen die goldenen Silhouetten von Rübe, Gans und Schwein. Das zurückhaltende Farbkonzept aus edlem Taupe und Anthrazit lässt die rustikalen Massivholztische voll zur Geltung kommen. „Wir haben mit ehrlichen Farben, Formen und Materialien, aber auch mit einem sehr hohen Qualitätsanspruch, feinen Details und einem großen lokalen Bezug ein innovatives Wirtshaus 2.0 geschaffen“, kommentiert Sebastian Herkner, die entstandene Symbiose aus Inneneinrichtung und Gastrokonzept.

Wo das Gastronomiekonzept eine Brücke zur Vergangenheit schlägt, greift auch das Thonet-Modell „118“ bewusst Traditionen auf. Der von Sebastian Herkner 2018 entworfene Stuhl hat einen Sitzrahmen, der aus einem Stück gebogen ist. Seine Einzelteile sind dabei auf ein Minimum reduziert. Dieser Minimalismus nimmt direkten Bezug auf den „214“, den Urtyp eines Thonet-Stuhls, sowie das Mitte des 19. Jahrhunderts von Michael Thonet entwickelte Prinzip, einen Stuhl auf möglichst wenige, absolut notwendige, Bestandteile zu reduzieren. „Als klassischer Holzstuhl sorgt der ,118′ an jedem Tisch – ob im Privaten oder in Restaurants – für subtile Eleganz. Die Variante in Schwarz mit Sitzfläche aus hellem Rohrgeflecht setzt im Raum visuelle Akzente, während sich die Ausführung in der Sonderfarbe Taupe und einer individuellen Beizung dezent in das Farbkonzept einfügt“, so Norbert Ruf, Creative Director und Geschäftsführer von Thonet. „Der 118 wirkt in Räumen nie fremd, sondern fügt sich organisch in das Gesamtbild ein. Er überzeugt mit klaren Linien, passt aber auch in einen traditionellen Gastraum oder in ein Kaffeehaus: Er vereint Tradition und Moderne in einem Möbel.“

Mit dem Mättle in Lörrach betreibt die WIO-Group, die aus dem Vater-Sohn-Gespann Rainer und Nicolai Wiedmer hervorgegangen und nach wie vor als Familienunternehmen tätig ist, ihr mittlerweile fünftes Lokal im Markgrafenland. Für jeden der familiär, aber hochprofessionell geführten Betriebe gilt: Nähe zur Region und zu jedem einzelnen Gast.

Der Thonetdesignerstuhl

Heimlicher Hauptdarsteller der Einrichtung ist der Thonet-Designerstuhl „118“ von Sebastian Herkner (Bild Mitte, links). Mal dezent in Taupe, mal als Eyecatcher in Schwarz mit Rohrgeflecht. | Foto: Markus Edgar Ruf

https://wio-group.de/maettle/

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