Verrücktes Konzept: The Mushroom Universum2019-02-25T16:08:14+02:00

Project Description

Verrücktes Konzept: The Mushroom Universum

Unterwegs auf der Autobahn – plötzlich taucht rechts am Horizont ein riesiger Pilz auf. Keine Angst – Der 3. Weltkrieg hat nicht begonnen. Aber das „Mushroom Universum“ hat zugeschlagen – ein neues, ungewöhnliches Gastro- Konzept aus der Schweiz. Bislang existiert es nur als Plan, allerdings in allen Details ausgefeilt. Weil wir gerne der Zeit voraus sind, stellen wir Euch dieses Konzept vor.

Die Pilze kommen… Im Großen wie im Kleinen. Im (Back-)Pilz wird die Pizza oder der Kuchen gebacken, der Tisch, auf dem die Gäste sitzen, hat eine Pilzform und von außen sieht das Lokal wie ein gigantischer Schwammerl aus. Die Dimensionen sind variabel und können der Art des Lokals angepaßt werden. Für Take away- oder Drive-In- Betriebe sind 4,5 Meter hohe Mushrooms vorgesehen, die Riesenmushrooms sind für Messen, Landesausstellungen und Stadtparks gedacht. Wobei wir uns gut vorstellen könnten, daß ein Riesenpilz z.B. als Autobahnraststätte die Gäste in Scharen anlocken würde. Wer fährt schon an eine Schwammerl vorbei in den man hineingehen und essen kann? Dort, wo der Pilz auftaucht, dürfte er stets folgende Reaktionen hervorrufen: Das gibt’s doch nicht! Da muß ich rein! Das müssen wir uns anschauen!
Entwickelt wurde das Mushroom-Universum für die EXPO 2000. Als eingetragenes Markenzeichen sind die Pilzformen von Gebäude und Ofen international gesetzlich geschützt. „Die Gastro-Landschaft im Jahr 2000 kann positive Veränderungen dringend gebrauchen“, so das Credo von Pilz-Vater Peter Ziegler. „Unser futuristisches Restaurant- Konzept wird tolle Chancen haben, sich gegen die kalten Foodpaläste und Fast-Food-Tempel zu behaupten.“

Mit seiner Fa. CCD – Commercial Concept Development hat Ziegler die Zukunft im Detail geplant. Im Riesenmushroom für die Expo, der per Lift erreicht werden kann, ist im 1. Stockwerk eine vollautomatische Pizzabäckerei untergebracht. Der Gast geht zu einem Gate, wo er seine Bestellung an einem Touch-Screen-Terminal eintippen kann. Die frisch belegten (TK-) Pizzen werden von Robotern in die diversen Mushroom-Öfen verteilt und hinterher dem Gast ans Gate gebracht. Im zweiten Obergeschoß ist Platz für ein weiteres Restaurant, für einen Saal für besondere Events oder beispielsweise für ein 360-Grad-Kino.
Die Hülle der Riesenpilze ist transparent und leuchtet nachts. – Für die privaten Mushroom-Drive-Ins, die ungefähr die Größe von vier Kiosken zusammengenommen haben, ist zumindest tagsüber ein ganz normaler Service mit Mitarbeitern vorgesehen.sein:
Der spinnt doch, der gute Mann! Dieses Urteil von Zeitgenossen haben sich Visionäre zu allen Zeiten anhören müssen, erinnert sei beispielsweise an Kolumbus. Dem Schweizer Peter Ziegler ergeht es nicht anders. Wer so stark die eingefahrenen Gleise verläßt, muß mit Skeptikern rechnen. Derzeit ist der Vordenker noch auf der Suche nach Kooperationspartnern – in ganz unterschiedlichen Branchen: von der Stahl- und Maschinenbauindustrie über die Gastronomie bis hin zum Handwerk. Willkommen sind auch Sponsoren und Werbepartner. So viel dürfte unbestritten sein: Wenn die Pilze jemals auftauchen, dann werden sie phantastische Werbemöglichkeiten bieten.
Zurück zur Realität, zum Handfesten. Was es bereits gibt, das ist der „Backpilz“. Die Devise heißt: „Keine halbgebackenen oder matschigen Pizzen mehr mit diesem ultraneuen und leistungsstarken Pilzofen.“ Dieser Drehofen faßt bis zu 12 Pizzen, benötigt 7 Minuten Backzeit für knusprige Pizzen, die wie Frisbeescheiben in der Hand liegen – so knackig ist der Boden, und die doppelte Zeit für Obstkuchen. „Die Handhabung ist kinderleicht“, so Peter Ziegler.
„Die Wirte können mit Aushilfen arbeiten und brauchen keine teure Fachkraft mehr. Die Teiglinge sind bereits in einer Backform ausgelegt und werden tiefgekühlt angeliefert.“ Dieser Mushroom-Ofen, der Wirten jedweder Nationalität die Möglichkeit eröffnet, offensiv in den lukrativen Pizza-Markt einzusteigen, gehörte zu den Sensationen auf der Igeho in Basel. Interessierten Wirten bietet die Fa. CCD mehrere Alternativen: Verkauf, Vermietung und sogar ein fertiges Marketing- Konzept. In den 60er Jahren eroberten Pilzköpfe aus Liverpool die Welt. Schau ma mal, ob jetzt Pilze aus der Schweiz die Gastro-Welt verändern.

Foto: CCD

Erschienen in Gastronomie-Report 01/1998

Für weitere innovative Ideen für Gastro, Bar und Hotels empfehlen wir Ihnen ein Jahresabo des Gastronomie-Report.

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