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Wooloomooloo & CO. 2018-06-13T17:34:15+00:00

Project Description

Wooloomooloo & CO.

Sie heißen Woolloomooloo , Surfer’s Paradise oder Buschmann Bar. Sie stehen in Paris, Berlin oder warten noch auf ihre Umsetzung. Alle drei Objekte haben eines gemeinsam: Sie brummen ohne Ende. Sie sind das heißeste Gastro-Konzept, das derzeit auf dem Markt ist.

In den 60er und 70er Jahren war Mallorca der große Traum. In den letzten zehn Jahren wollte jeder unbedingt nach Florida, Kalifornien und Mexiko. Inzwischen haben die reiselustigen Deutschen die Erdkugel so ziemlich abgegrast. Was bleibt noch übrig? Australien -das andere Ende der Welt. Aber nicht jeder kann sich solch eine Reise leisten oder will sich die Strapazen des 24stündigen Fluges zumuten. Was liegt näher, als den Gästen ein Stück Australien vor der Haustür anzubieten?
Down under liegt inzwischen ganz oben in der Gunst der abenteuerlustigen Deutschen. Daß die Olympischen Jahrtausend- Spiele in vier Jahren in Sydney steigen, ist da nur ein Symbol für die ungeheuere Anziehungskraft des Fünften Kontinents. Die Aussies gehen in die Offensive! Und was sich Foster’s für seinen Siegeszug in der Alten Welt so alles ausgedacht hat, lässt manche biedere deutsche Brauerei vor Neid erblassen.
Sicher, von Erlebnis-Gastronomie redet heutzutage jeder. Aber wer bietet dem Gast Sommer, Sonne, Freiheit? Wer läßt ihn aus dem Alltag mit einem Schlag in andere Welten eintauchen? Der“Australian Way of Eating and Drinking“ boomt dort, wo er bereits angeboten wird, ganz gewaltig-in Paris, in Berlin. Die Konkurrenz in diesen Metropolen ist beachtlich, der Standort der Lokale nicht berauschend, aber die Gäste finden, magisch angezogen, ihren Weg.

Sonne, Merr und Surfen – cooles Strandleben in der Bar „Surfer-Paradies“ – Foto: Foster’s

Die australische Renommier-Biermarke Foster’s hat bei dieser Entwicklung die Rolle des Taktgebers übernommen. Ihr Gastronomie-Konzept der „AustralianTheme Bars“ ist auch in Süddeutschland angekommen. Vier unterschiedliche Typen hat der Bierriese kreiert: die Kolonial-Bar („Die Kneipe für Pioniere“), die Buschmann-Bar als „rauhbeinige Idee aus dem Hinterland“ das „Surfer-Paradies“, das seine Gäste in eine Stimmung von „coolem Strandleben“ versetzen will und die „Aborigines Bar“ die sich am Zauber der Kultur der australischen Ureinwohner orientiert.

Persönlichkeit des Wirtes steht an erster Stelle
Wir sprechen hier aber nicht von einem Franchise-System. „An erster Stelle steht die Persönlichkeit des Gastronomen“, so Dirk von Schnakenburg, der Gastronomie-Manager von Foster’s deutschem Lizenzpartner Hülsten. „Die Persönlichkeit des Wirts ist der Eckpfeiler für den Geschäftserfolg eines Lokals.“ Wobei sich wirklich nur Wirte auf das Wagnis Australian Bar einlassen sollten, die 100% hinter diesem Konzept stehen und sich damit identifizieren. Den Rest liefert sozusagen Foster’s: Einrichtung, Ausstattung und natürlich reichlich Foster’s vom Faß.
Über australisches Bier sollte kein bayerischer Purist die Nase rümpfen. Frag nach bei Hülsten. Im Woolloomooloo in Berlin gibt’s Hülsten und Foster’s. Und was trinken die Gäste? „Zu 80% Foster’s“, erzählt Wirt Stefan Schneck. In ganz Deutschland schenken inzwischen 1700 Lokale dieses Bier aus, das bei Hülsten mit Hefe und Hopfen vom Fünften Kontinent, aber nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird. Über Geschmack läßt sich bekanntlich trefflich streiten, nicht aber über die Art des Umgangs.
Ungezwungen, locker und gastfreundlich, diese Attribute werden dem „Australian Way of Life“ zugeschrieben, und diese Lebenseinstellung kommt an im Land der steifen Kellner und kratzbürstigen Bedienungen. Wer mit der Idee spielt, eine themen- orientierte australische Bar aufzumachen, sollte sich deshalb für den Service-Bereich in der australischen Kolonie in größeren bayerischen Städten umhören. Authentischer Staff gibt dem ausgefeiltesten Konzept erst den letzten Schliff.
An witzigen Ideen und exotischen Leckerbissen herrscht eh‘ kein Mangel. Im Berliner Woolioomooloo bekommt der Gast die Speise- und Getränkekarte auf australischen Wurfhölzern genagelt präsentiert. Darauf findet er z. B. einen Salat – mit Lederholzhonig- Dressing und Eucalyptus- ÖI angemacht. So etwas sorgt für Gesprächsstoff und Mund-zu-Mund-Propaganda. Im Endeffekt beruht der Erfolg der Australischen Bars auf vielen Details, die zusammenpassen müssen. Das fängt mit dem Wirt und seinem Personal an, und reicht über die Einrichtung bis hin zum Angebot an Speisen und Getränken.

Wie das Land selbst, ist auch seine Küche höchst abwechslungsreich, bereichert von exotischen Einsprengseln und unterm Strich eine Art Schmelztiegel verschiedenster Kulturen (sprich Einwandererströme). Die einzelnen Konzept-Ideen von Foster’s im Detail zu beschreiben, würde den Rahmen dieses Berichts sprengen. Vielleicht so viel: Ein wichtiges Kennzeichen sind die Stehbereiche, die als Inseln der Kommunikation bei jedem Typus vorgesehen sind – zusätzlich zum großen Barbereich. Auch wer allein in solch eine Kneipe kommt, soll sich nicht ausgeschlossen fühlen, sondern möglichst schnell Anschluß finden können.

Der Bericht erschien im Gastronomie-Report 6/1996! Das Wooloomooloo war 9 Jahre lang eines der bekanntesten Australien-Restaurants in Deutschland. 2005 wurde das Konzept komplett umgestellt.

Für weitere innovative Konzepte für Gastronomie, Bar und Hotels empfehlen wir Ihnen ein Jahresabo des Gastronomie-Report.