dean&david goes shopping!

Nicht zu übersehen: der 1. dean&david-Shop in einem REWE Supermarkt. Foto: dean&david

Die Grenzen zwischen Gastronomie und Einzelhandel werden durchgehend. Konvergenz ist eine mögliche Antwort auf die aktuellen Herausforderungen. Wenn der Gast nicht zum Wirt kommt, warum nicht dort hingehen, wo die Konsumenten zu finden sind – etwa im Supermarkt? Im REWE Passau Spitalhofstraße hat jetzt ein dean&david-Shop eröffnet.

Damit sind die frischen Speisen und Getränke von dean&david erstmals auch im deutschen Lebensmitteleinzelhandel erhältlich. Als "Shop-in-Shop-Konzept" bietet das Münchner Gastro-Unternehmen den Kunden ein Sortiment von 40 Produkten to go. In dem Shop wird ein breites und qualitativ hochwertiges Speisenangebot an frisch zubereiteten Salaten, Bowls, Wraps, Sandwiches, kalt gepressten Säften und vieles mehr geboten – auf 12 qm Standfläche.

Win-win-Situation

Aus der Sicht des Gastro-Betreibers eine Win-win-Situation. Konsumenten, die das dean&david-Lokal in Passau bislang noch nicht kennen, werden im Supermarkt auf die Marke aufmerksam und so möglicherweise zu Gästen. Und auch bei Logistik, Einkauf, etc. ergeben sich Synergie-Effekte.

Aus der Sicht von REWE erhöht diese Kooperation die Attraktivität des Supermarktes. "In einem ansprechenden und hochwertigen Ambiente produziert ein freundliches Team von Hand frische, natürliche Snacks und vollwertige Mahlzeiten – alles ready to eat", erklärt REWE-Vermietungsmanager Frank Reißner. "Damit haben unsere Kunden eine weitere Möglichkeit, unterwegs oder auch zu Hause unkompliziert, vollwertig und gesund zu essen."

Alle Produkte werden in der gewohnten dean&david-Qualität angeboten. "Für die Zubereitung der Speisen und Getränke werden ausschließlich frische, natürliche und qualitativ hochwertige Zutaten verwendet", so David Baumgartner, der Gründer von dean&david. "Zudem wird auf Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe verzichtet."

Ein besonderes Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Nachhaltigkeit. Wie bei dean&david bereits seit Jahren in den Stores üblich, werden bei den Verpackungen fast ausschließlich nachhaltige Materialien verwendet.

"Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit REWE, dem Vorreiter im Lebensmitteleinzelhandel, was Innovationen betrifft. Daher sind wir sehr begeistert darüber, dass REWE jener Händler ist, mit dem wir den ersten dean&david-Shop-in-Shop in Deutschland eröffnen durften", sagt Laurenz Hoffmann, CEO von dean&david smart food. "Wir sind davon überzeugt, dass wir durch konsequente Frische die Kunden in Deutschland schnell von unseren Produkten überzeugen können."

Change for better

Change for better: Mit dieser Vision wurde dean&david von David Baumgartner 2007 ins Leben gerufen – eine Erfolgsgeschichte made in Germany, die in einer kleinen Salatmanufaktur in München ihren Anfang nahm. Mittlerweile zählt das Unternehmen weit über 160 Stores und auch die Expansion ins Ausland ist in voller Fahrt.

Die dean&david smart food GmbH ist eine Tochtergesellschaft des innovativen Gastronomiekonzepts und vertreibt seine vielseitige Produktpalette u. a. in Automaten-Konzepten und weiteren Kanälen wie Lieferservice-Apps und im eigenen Webshop. Und jetzt eben auch über REWE.

Expansion in München

Im April wird dean&david seinen 20. Store in München eröffnen – im angesagten Werkstattviertel. Mit rund 160 qm Innen- und Außenfläche wird das neue Lokal rund 80 Sitzplätze bieten. Warum sich die Fast-Casual-Food-Kette für den Standort im iCampus im Werksviertel entschieden hat? Dazu CEO David Baumgartner: "Ganz einfach: Wegen der tollen Architektur mit großartigen Mietern in einem der spannendsten Immobilienprojekte Münchens."

Vorreiterrolle

Weitere Handelsketten werden nachziehen, um die Attraktivität ihrer Supermärkte zu steigern. Angesichts von Trends wie Regionalität und Nachhaltigkeit dürften lokale Produzenten gute Karten haben. Warum sollten nicht auch Gaststätten vor Ort die Chance bekommen, die in ihren Gastro-Küchen zubereiteten Speisen auch über einen kleinen Shop im Supermarkt zu verkaufen und damit neue Gästeschichten anzusprechen? Zahlreiche EDEKA-Märkte werden von lokalen Kaufleuten in Eigenregie betrieben, die durchaus Interesse an regionalen Kooperationen haben.

deananddavid.com

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 1/2023 des Gastronomie-Report.