17.02.2026
Nach einem erfolgreichen Einsatz in 50 Filialen führt Tchibo das Recup-Mehrwegsystem ab sofort in allen 120 Coffeebars österreichweit ein. Damit wird Mehrweg nicht länger als Zusatzoption angeboten, sondern wird zum Standard. Tchibo ist nach eigenen Angaben die erste Kaffeehauskette in Österreich, die mit Recup ein externes Mehrwegsystem flächendeckend anbietet und setzt damit ein starkes Signal an die gesamte Branche.
Bereits im vergangenen Jahr zeigte der Testlauf nach Angaben des Unternehmens, dass Mehrweg im Alltag funktioniert: hohe Akzeptanz bei Gästen, reibungslose Integration in die Abläufe und messbare Abfallreduktion. Der Erfolg war so eindeutig, dass Tchibo nun konsequent den nächsten Schritt geht und "Recup first" einführt. Einwegbecher werden weiterhin angeboten, jedoch nur auf aktive Nachfrage und Recup wird zum Standard für to go.
In Österreich fallen laut Umweltbundesamt täglich rund 2,5 Millionen Einwegbecher an. Ein Problem, das praxistaugliche Systeme erfordert. Genau hier setzt Recup mit seiner zehnjährigen Expertise an: Das Mehrwegsystem funktioniert filial- und partnerübergreifend, die Becher sind bis zu 1.000 Mal spülbar und können bei allen teilnehmenden Betrieben zurückgegeben werden.
"Mehrweg funktioniert nur dann, wenn es für Betriebe einfach, wirtschaftlich sinnvoll und für Gäste selbstverständlich ist. Genau das zeigen Partnerschaften wie die mit Tchibo", erklärt Onno Cubasch, Country Lead Österreich bei Recup. "Wenn große Player vorangehen, wird Mehrweg massentauglich und erst dann entfaltet es seine ökologische Wirkung."
Für die Gastronomie ist das Thema besonders relevant vor dem Hintergrund der kommenden Mehrwegangebotspflicht, die Betriebe verpflichtet, ihren Gästen eine Mehrwegalternative anzubieten. Recup versteht sich dabei nicht als Zusatzaufwand, sondern als betrieblich erprobte Lösung, die sich in bestehende Prozesse integrieren lässt.
Das Marktpotenzial für Mehrweg ist entsprechend groß: 61,3 % der Österreicher trinken regelmäßig Coffee to go, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es sogar über 80 % (Tchibo Kaffee-Fakten 2025). Gerade vor diesem Hintergrund gewinnt die Standardisierung von Mehrweg an Bedeutung. Mit dem österreichweiten Rollout übernimmt Tchibo bewusst eine Vorreiterrolle und zeigt, dass Mehrweg nicht nur nachhaltiger ist, sondern auch operativ funktioniert und von der Kundschaft angenommen wird – selbst im hochfrequentierten Außer-Haus-Geschäft.
"Umweltfreundlicher Coffee to go – bei Tchibo geht das. Es muss praktikabel sein – für unsere Kundinnen und Kunden ebenso wie für Kaffeehäuser und Coffeebars. Je mehr Beteiligte, umso besser und genau deshalb setzen wir ab sofort flächendeckend auf das Recup-System", so Paul Unterluggauer, Tchibo Österreich Geschäftsführer.
Der österreichweite Startschuss fiel in der Tchibo-Filiale in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße. Von dort aus ist Recup nun fester Bestandteil aller Tchibo-Coffeebars – und ein sichtbares Beispiel dafür, wie Partnerschaften Mehrweg in die Breite bringen können.
© 2025 Gastro-Report Verlags ABR GmbH | All Rights Reserved