10.09.2026
Die Führungsmannschaft des Forums Junge Gastgeber des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga Bayern (v. l.): Kilian Dauenhauer, Regionalsprecher Unterfranken Junge Gastgeber, Jakob Portenlänger, Regionalsprecher Oberbayern, Dr. Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer Dehoga Bayern, Catherine Karanja, Stellvertretende Leiterin Forum Junge Gastgeber, Dr. Fabian Mehring, MdL, Digitalminister, Julia Schiffer, Leiterin Forum Junge Gastgeber, Selina Braun, Regionalsprecherin Oberfranken, Christian Buchner, Regionalsprecher Schwaben, Annalena Maier-Köck, Regionalsprecherin Niederbayern, Dennis Imhof, Sprecher Forum Junge Gastgeber Foto: StMD
Wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz das Gastgewerbe verändern, diskutierte das Forum Junge Gastgeber des Dehoga Bayern bei seiner achten Jahrestagung am 9. September in München. Zu den Gesprächspartnern gehörte Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring.
Im Austausch mit Mehring ging es unter anderem darum, wie sich Hotellerie und Gastronomie auf den zunehmenden Einsatz von KI vorbereiten können. Ein weiteres Thema war das Programm „NEXTGen4Bavaria" und die Frage, wie junge Unternehmerinnen und Unternehmer digitale Lösungen in ihren Betrieben einsetzen können. Automatisierte und digitalisierte Prozesse bieten dabei Potenzial, administrative Abläufe zu vereinfachen.
"Wer heute erfolgreich wirtschaften und im Wettbewerb bestehen will, muss die Chancen nutzen, die in Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz stecken", sagte Mehring. Programme wie NEXTGen4Bavaria, KI-Transfer-Plus und der KI-Innovationsbeschleuniger sollen nach seinen Angaben junge Unternehmerinnen und Unternehmer auf ihrem Weg in die Verantwortung unterstützen.
Auch aktuelle politische Branchenthemen standen auf der Agenda. Mit Dehoga-Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert diskutierten die Teilnehmenden insbesondere über Minijobs und mögliche Auswirkungen politischer Veränderungen auf das Gastgewerbe.
"Minijobs sind für unsere Branche unverzichtbar. Wer sie verteuert oder ihre Flexibilität einschränkt, trifft unsere Betriebe genau dort, wo sie ohnehin unter enormem Kostendruck und Personalmangel stehen", erklärte Geppert. Wer sich politisch zum Minijob bekenne, müsse ihn auch "bezahlbar und praxistauglich" halten.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Arbeitswelt im Tourismus. Prof. Dr. Markus Pillmayer von der Hochschule München beschäftigte sich in seinem Impuls zu "New Work im Tourismus" mit Fachkräftesicherung, Digitalisierung und neuen Arbeitsmodellen.
Zum Programm gehörte außerdem eine Trendtour durch München. Die Teilnehmer besuchten unter anderem das neue Hotel Cocoon an der Theresienwiese und das Umadum Riesenrad im Werksviertel. Den Abschluss der Jahrestagung bildete ein gemeinsames Abendessen im Nice Dining.
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