28.09.2026

Dehoga begrüßt Olympia-Bewerbung

Abbildung: KI-generiert

München geht für Deutschland ins internationale Rennen um Olympische und Paralympische Sommerspiele. Der Dehoga Bayern begrüßt die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und verweist auf mögliche Effekte für Gastgewerbe und regionale Wertschöpfungsketten.

Die Bewerbung setzt auf bestehende Sportstätten und Infrastruktur. Zuvor hatte sich laut Dehoga eine deutliche Mehrheit der Münchnerinnen und Münchner in einem Bürgerentscheid für Olympia ausgesprochen.


Für das Gastgewerbe verbindet der Verband mit einer möglichen Austragung zusätzliche Nachfrage und wirtschaftliche Impulse. "Olympia ist weit mehr als ein Impuls für Tourismus und Gastgewerbe", sagt Dehoga-Bayern-Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert. Profitieren könnten nach seiner Einschätzung unter anderem regionale Lebensmittel- und Getränkeanbieter sowie Handwerk, Handel, Logistik, Mobilität, Kultur und weitere Dienstleistungen. Ein solches Großereignis könne "Investitionen anstoßen und Wertschöpfung und Beschäftigung weit über München hinaus" stärken.


Auch die internationale Aufmerksamkeit durch die Bewerbung bewertet der Verband als Chance für den Wirtschaftsstandort. Dehoga-Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer verweist zugleich auf die Voraussetzungen der Landeshauptstadt: "München bringt beste Voraussetzungen, ein starkes olympisches Erbe und breite Rückendeckung mit. Jetzt beginnt der internationale Weg."


Mit Blick auf die Rolle der Branche ergänzt Inselkammer: "Wir wollen der Welt zeigen, was Bayern auszeichnet: Weltoffenheit, Lebensfreude und echte Gastfreundschaft. Unsere Gastgeber stehen bereit."


www.dehoga-bayern.de