15.04.2026

Tag der Streuobstwiese

Fotos: Wolfra

Am 24. April wird europaweit der Tag der Streuobstwiese gefeiert, der an die Bedeutung des einzigartigen Kulturguts erinnern soll. Die traditionellen Wiesen sind nicht nur Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sondern liefern auch die Rohware, die Wolfra in ihren Premium-Fruchtsäften und Erfrischungsgetränken verarbeitet. Streuobstwiesen sind ein Herzensprojekt des Unternehmens, weshalb sich Wolfra seit Gründung aktiv für den Schutz und Erhalt dieser wertvollen Biotope einsetzt.

Was ist eine Streuobstwiese?


Als Streuobstwiese bezeichnet man eine traditionelle Form des Obstanbaus, bei der hochstämmige Obstbäume in unregelmäßigen Abständen verstreut auf Wiesen oder Weiden stehen. Sie sind durch eine vielfältige Mischung alter Sorten, extensive Bewirtschaftung und Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten gekennzeichnet, wodurch sie auch dem Naturschutz dienen. 2021 hat die UNESCO Streuobstwiesen auf ihre Liste des immateriellen Kulturerbes in Deutschland aufgenommen.


Streuobst für einen besonderen Apfelsaft


Streuobstwiesen bereichern nicht nur die heimische Flora und Fauna, sondern sorgen auch für den charakteristischen, intensiven Geschmack des Wolfra Apfelsafts. Die besondere Qualität entsteht durch die unterschiedlichen alten Apfelsorten, die Aromenvielfalt jedes einzelnen Baumes und die Zusammenarbeit mit vielen engagierten Lieferanten. Dadurch kommt es zu natürlichen Variationen der Rohware, woraus ein jährlich leicht unterschiedlicher vollmundiger Geschmack des Apfelsafts resultiert. Die beliebten Wolfra-Produkte Apfelsaft naturtrüb, Bio Apfelsaft sowie die Alpenschorle Apfel naturtrüb werden aus bayrischen Streuobstäpfeln hergestellt – eine Qualität, die Kundinnen und Kunden sehr schätzen.

Wolfras Engagement zum Erhalt der Streuobstwiesen

Der Erhalt und Schutz der Streuobstwiesen ist bereits seit der Gründung vor 95 Jahren ein Herzensprojekt für Wolfra und tief in der DNA des Unternehmens verankert. In langfristiger Zusammenarbeit mit rund 2.000 Mitgliedern der Genossenschaft Rottaler Obstverwertung und zahlreichen regionalen Obstbauern rund um Erding bezieht Wolfra die Mehrheit der Äpfel aus ökologisch wertvollen Streuobstwiesen, wodurch deren Erhalt und die Vielfalt der Apfelsorten weiter gefördert werden.

Im Herbst, wenn die heimischen Äpfel bei Wolfra angeliefert werden, zeigt sich das hohe Potenzial dieser traditionellen Anbaumethode.

Seit 2021 setzt Wolfra ebenfalls ein Klimaschutzprojekt auf Streuobstwiesen um: Langfristiges Ziel des Projekts ist es, durch nachhaltige Bewirtschaftung den Humusaufbau zu fördern und so CO₂ im Boden zu speichern, um Klimaschutz, Obstanbau und damit den Erhalt der Streuobstwiesen zukunftsfähig zu vereinen. Die Veränderungen werden durch die Analyse von regelmäßig gezogenen Bodenproben beobachtet und werden in den nächsten Jahren Aufschluss über die Wirkung des Projekts geben.

Zudem organisiert Wolfra in Zusammenarbeit mit dem Kurort Bad Birnbach regelmäßig praxisnahe Vortragsreihen zum Thema Pflege und Erhalt von Streuobstwiesen mit dem Pomologen und Streuobstexperten Dr. Sebastian Grünwald in Bad Birnbach, die sich an Landwirte und private Obstgartenbesitzer richten.

www.wolfra.de