05.11.2026
Der Dehoga Bayern verliert mit Hubert Aiwanger einen langjährigen politischen Ansprechpartner, Fürsprecher der heimischen Wirtschaft und Freund vieler Gastgeber. Sein Herz schlug für das bayerische Gastgewerbe, für das er sich immer stark machte, so auch 2021 bei der Wiedereröffnung der Außengastronomie nach der ersten Corona-Welle zusammen mit Dehoga Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer. Foto: Dehoga Bayern
Mit großer Trauer hat der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Bayern auf die Nachricht vom plötzlichen Tod des bayerischen Wirtschaftsministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger reagiert. Der Verband verliert nach eigenen Worten einen langjährigen politischen Ansprechpartner und Fürsprecher der heimischen Wirtschaft, der sich insbesondere für mittelständische Betriebe und das Gastgewerbe eingesetzt hat.
"Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie, seinen Angehörigen, seinen Freunden sowie allen Menschen, die ihm persönlich und politisch nahestanden. Ihnen sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft und Trost", erklärt Dehoga Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer. "Mit Hubert Aiwanger verliert Bayern einen Politiker, der die wirtschaftliche und politische Entwicklung unseres Freistaates über viele Jahre maßgeblich mitgeprägt hat. Seit 2018 stand er an der Spitze des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und war damit auch bis 2023 für unser Gastgewerbe verantwortlich. Er wusste um die Bedeutung der mittelständischen Betriebe, der Familienunternehmen und der inhabergeführten Gasthäuser und Hotels. Er kannte die Herausforderungen des ländlichen Raums und die Bedeutung einer lebendigen Gastronomie und Hotellerie für die Attraktivität unserer Städte und Gemeinden, für den Tourismus und nicht zuletzt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Aiwanger war eine glaubwürdige, geerdete bayerische Persönlichkeit, die nach eigenen Aussagen das Herz auf der Zunge getragen hat."
Inselkammer weiter: "In seiner Amtszeit, insbesondere während der Corona-Pandemie, waren die Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe immer wieder Gegenstand intensiver Gespräche und gemeinsamer Bemühungen. Dabei haben wir ihn als einen Politiker erlebt, der den direkten Austausch suchte, Anliegen aufnahm, sich mit den wirtschaftlichen Realitäten unserer Branche auseinandersetzte und pragmatische Lösungen umsetzte."
Dehoga Bayern-Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert ergänzt: "Hubert Aiwanger stand für eine Politik mit Nähe zu den Menschen, zu den Betrieben und zum Mittelstand. Seine bodenständige Art, seine Verbundenheit mit Bayern und sein persönlicher Einsatz für die heimische Wirtschaft werden uns allen in Erinnerung bleiben. Über politische Positionen hinaus verbindet uns in diesen Stunden die Trauer um einen Menschen, der sich mit großer Energie in den Dienst des Freistaates gestellt hat. Bayern verliert einen prägenden politischen Vertreter, die bayerische Wirtschaft einen langjährigen Gesprächspartner."
Angelika Inselkammer abschließend: „Wir verneigen uns in Dankbarkeit vor seinem politischen Lebenswerk und werden Hubert Aiwanger ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie."
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