21.05.2026

Weiteres Signal für Nachhaltigkeit

Abbildungen: Transgourmet

Der Lebensmittelgroßhändler Transgourmet ersetzt in seiner Seafood-Sparte schrittweise die bisherige Styroporverpackung für Frischfisch durch eine neue Transport-Box auf Basis von Holzfrischfaser und Industriehanf. Damit setzt das Unternehmen ein weiteres deutliches Signal für mehr Nachhaltigkeit in der Lebensmittelbranche.

Im Frischfischtransport sind funktionale Anforderungen wie Stabilität, Wasserbeständigkeit und Hygiene seit jeher zentral. Gleichzeitig wachsen Erwartungen an ressourcenschonendere Lösungen. Gründe genug, Verpackungen neu zu denken – auch in der Lebensmittelindustrie.


Transgourmet beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit – sichtbar in zahlreichen Maßnahmen, von energieeffizienter Logistik und alternativen Antriebstechnologien über klimafreundliche Eigenmarkenprodukte bis hin zu weniger Plastik in Verpackungen. Mit der neuen Transportbox aus nachwachsenden Rohstoffen löst Transgourmet Seafood im Frischfisch-Bereich sukzessive die bisher eingesetzte Styropor-Verpackung ab.

Natürlich stark – die neue Box im Einsatz

Die Box bietet alle funktionalen Vorteile der bisherigen Verpackungslösung: Sie ist formstabil, wasserbeständig und erfüllt alle Anforderungen der sensiblen Fischlogistik. Darüber hinaus ist sie ineinander stapelbar, wodurch sich der Lager- und Transportbedarf leerer Boxen um bis zu 50 % reduziert.

Sie ist lebensmittelkonform und verursacht im Lager keinen Partikelflug – ein Plus für Produktsicherheit und Hygiene. Der entscheidende Unterschied zeigt sich am Ende des Lebenszyklus: Die Box, hergestellt aus Holzfrischfaser und Industriehanf, wird über die Papier- und Pappfraktion erfasst und kann sauber und leer im Altpapier entsorgt werden. Damit entfällt eine separate Rückführung.

Starke Partnerschaft für nachhaltige Innovation

Initiatoren des Projekts sind Thierry Stauffenegger, Geschäftsleiter bei Transgourmet Seafood, und Tahsin Dag, CEO von Papacks. "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt den einen Partner gesucht, der hier mit uns gemeinsam eines der umfassendsten Projekte als einer der First Mover startet – und mit Transgourmet und Thierry gefunden. An unserem Standort in Deutschland sind wir bereit, für den erheblichen Bedarf eine zusätzliche Fabrik allein für dieses Produkt aufzubauen, um es der gesamten Branche zur Verfügung zu stellen", erklärt Tahsin Dag.
Auch Thierry Stauffenegger, Geschäftsleiter Transgourmet Seafood, betont die Bedeutung der Entwicklung: "Unsere neue Transport-Box ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und steht exemplarisch für unseren Anspruch, Verantwortung zu übernehmen und Standards neu zu definieren. Wir zeigen, was möglich ist, wenn Innovation und Verantwortung zusammenkommen."

Nachhaltige Verpackung mit Zukunft

Mit der Einführung der Fiber Box beweist Transgourmet, dass nachhaltige Verpackungen ohne Qualitätsverlust umgesetzt werden können – und zugleich wirtschaftlich tragfähig sind. Als First Mover in der Branche setzt Transgourmet damit nicht nur neue nachhaltige Standards, sondern versteht die Lösung bewusst als Impuls für die gesamte Branche. Ziel ist es, möglichst viele Marktteilnehmer für den Einsatz der innovativen Transport-Box zu gewinnen und so gemeinsam den Transport von Frischfisch nachhaltiger zu gestalten.

Die erste Präsentation auf der fish international führte zu sehr positiver Resonanz. Fachbesucher, unter anderem aus relevanten Fischregionen wie den Niederlanden, Italien oder Skandinavien, informierten sich über die Box und zeigten auch über die Messe hinaus bereits Interesse an einem eigenen Einsatz. Ein erster großer Schritt zum Umdenken im Transport von Frischfisch.

Über Papacks

Papacks produziert im industriellen Maßstab faserbasierte Verpackungen aus Papier-, Holz- und Industriehanf-Fasern für Lebensmittelverpackungen, Flaschen und Behälter sowie Transport- und Schutzverpackungen. Die Fertigung umfasst mehrere Faserguss-Verfahren und erfolgt an den BRCGS-zertifizierten Standorten Arnstadt (Deutschland) und Appingedam (Niederlande) mit insgesamt einer Kapazität von über einer Milliarde Formteilen pro Jahr. Das Unternehmen hält mehr als 120 Patentfamilien weltweit und steuert vom Hauptsitz in Köln aus die Expansion gemeinsam mit Lizenzpartnern in Zielmärkten wie Europa, Nordamerika, Südamerika und Australien — mit Know-how-Transfer und lokaler Produktion. papacks.com

www.transgourmet.de